Kurzbericht: Ungarische Zivilgesellschaft empört sich

17.11.2014 // Am "Tag der öffentlichen Empörung  - A KÖZFELHÁBORODÁS NAPJA" finden Demos in 40 Städten, darunter Bristol, Berlin und Budapest, statt. Selbst Stunden nach dem offiziellen Ende wollen  tausende Demonstranten den Kossuth Platz vor dem Parlament nicht räumen - Parolen gegen Orbán als "Viktator" werden angestimmt.

Die Unzufriedenheit mit der ungarischen Regierung scheint in den letzten Wochen gestiegen zu sein.

 Zehntausende Menschen aller Altersgruppen, sozialen Schichten und politischer Couleur versammelten sich am Montagabend zur Demonstration am Kossuth Platz in Budapest.
 Beim Eintrudeln der Massen stimmten Straßenmusiker noch die Töne an.
 Später kamen verschiedene Redner zu Wort, darunter auch eine Lehrerin, die den Niedergang des Bildungssystem beklagte.
 Am Montagabend war der gesamte Kossuth-Platz voller Demonstranten.
 In den Seitengassen sollen Wasserwerfer gesichtet worden sein, heißt es in einem Tweet von Anonymous HU.

 Das Polizeiaufgebot war wesentlich höher als noch bei den Demos vor zwei Wochen.

Details auf Deutsch gibt es auch im Newsticker des Pester Lloyd! Allerdings mit kritischem Blick zu genießen!


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